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Auf ein Wort.....

Ein jeder Mensch sei schnell zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn. Jakobus 1, 19

 Monatsspruch Juli 2019       

 

Die Situation erschien aussichtslos. Ein Wort ergab das andere. Man hatte sich ineinander verhakt. Dabei ging es nur um eine Belanglosigkeit. Er hatte es einfach vergessen, beim Einkaufen die Sahne für das geplante, gemütliche Kaffeetrinken mit den Nachbarn mitzubringen, obwohl sie ihm das mehrfach eingeschärft hatte. „Hörst du mir überhaupt noch zu?“ fragte sie ihn gereizt. „Ich glaube, das klappt bei dir immer schlechter!“ trieb sie es auf die Spitze. Und seine zornige Reaktion war auch nicht von Pappe. Der Ehekrach war da und aus dem gemütlichen Kaffeetrinken wurde auch nichts.

 

Eine alltägliche Begebenheit, die leider ihre ständige Wiederholung hat. Wer kann sich davon freisprechen, noch nie so gehandelt zu haben. Jeder dünkt sich bei seiner Haltung im Recht. Jakobus, der Bruder des Herrn Jesus Christus, und Schreiber des biblischen Briefes hat das gut beobachtet, als er den oben genannten Satz niederschrieb. Ja, so etwas kommt in den frömmsten Kreisen vor. Die niedergeschriebene Lebensweisheit schafft Frieden, baut Brücken und entspricht ganz der Gesinnung eines Christen, die an der Gesinnung Jesu Christi Maß nimmt. Drei Verse weiter schreibt er ganz besonders für Menschen, die in der Gemeinde Jesu Christi zu finden sind: „Seid aber Täter des Worts und nicht Hörer allein; sonst betrügt ihr euch selbst.“

 

Es ist gut, wenn man im Gottesdienst der Predigt, den Liedern, der Musik und den sonstigen Vorträgen andächtig zuhört. Aber das genügt nicht. Gott will, dass wir sein Wort beherzigen in der Beziehung zu ihm und auch zu unserem Nächsten. Unser Leben hält dazu zahlreiche Bewährungsfelder parat. Das beansprucht unseren Gehorsam, unser Herz, unsere Gesinnung und auch unsere Gefühlswelt. Nehmen wir dieses Wort Gottes ernst. Es hilft uns, uns an der Gesinnung Jesu Christi zu orientieren, die wir im Philipper-brief Kapitel 2 von Vers 5 bis 11 nachlesen können.

Jakobus weiß, dass durch die Nichtbeachtung dieses göttlichen Ratschlusses die Sünde in unserem Leben sichtbar und erlebbar wird. Als Bruder des Herrn ist es ihm wichtig, dass wir begreifen, dass Jesus Christus für uns Sünder am Kreuz gestorben ist, um uns von der Sünde und den Folgen zu befreien. Der Apostel Paulus schreibt dazu: „Denn der Lohn der Sünde ist der Tod; die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserm Herrn.“ (Römer 6,23)

 

Gott will, dass wir leben! Er bietet uns nicht nur an, etwas vom Leben zu haben, sondern er bietet uns ewiges Leben an, das auch durch den Tod nicht ausgelöscht werden kann. Jesus Christus, der Sohn des lebendigen Gottes, hat uns das zugesagt: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen.“ (Joh. 5, 24)

 

Das gilt es zu glauben! Wer sich so von Gott beschenken lässt, wird ihm dafür dankbar sein. Dies wird sich im Leben auswirken. Man will diesen wunderbaren Gott näher kennenlernen. Man liest die Bibel, das gültige Wort Gottes, man redet mit Gott im Gebet und befolgt die Aussagen Jesu Christi für ein gelingendes Leben, das Gott ehrt und auch im Umgang mit unseren Mitmenschen wohltuend erlebbar wird. Dann fällt es einem auch nicht schwer, das Wort des Jakobus, das oben steht, in unserem Alltagsverhalten umzusetzen.

 

Probieren wir es aus. Das wird sich segensreich bei uns und in unserem Umfeld auswirken. Gutes Gelingen dazu!

 

J. Wesel