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Auf ein Wort.....

Ich glaube; hilf meinem Unglauben!  —  Markus 9, 24    

(Jahreslosung 2020)        

 

„Glauben Sie an Gott?“ – „Nee, ich glaube nur, was ich sehe; ich bin halt Realist.“ Er zückt sein Handy, das klingelt, um mit seinem Anrufer kurz zu sprechen. Als er danach von seinem Gesprächspartner gefragt wird, ob er denn die Funkwellen, die sein Handy zum Klingeln brachten, gesehen hat, antwortet er: „Nein.“ Er fühlte sich aber ertappt, wie es der weitere Gesprächsverlauf ergab. Und dann war er auf einmal offen für ein Gespräch über den ihm unbekannten Gott.

 

Vielen geht es ähnlich so. Sie glauben nicht an Gott, dem nach der Bibel alle Macht gegeben ist im Himmel und auf Erden (Mt. 28,18). So ging es auch dem Vater von dem der Evangelist Markus in seinem 9. Kapitel berichtet, in dem die oben genannte Jahreslosung steht. Er war ganz hilflos und verzweifelt, weil sein Sohn von Kind auf von einer bösen Macht beherrscht war. Die sporadischen Attacken waren so heftig, dass sie den Sohn manchmal fast das Leben kosteten. Der Vater hörte von den nie dagewesenen Heilungen Jesu und seinen Jüngern, die das ganze Land in Atem hielten. Er traf auf die Jünger, die konnten aber dem Sohn nicht helfen. Dann kam Jesus hinzu, und urplötzlich erlebte der Sohn wieder eine solche Attacke. Der Vater flehte Jesus um Erbarmen und Hilfe an: „Wenn du etwas kannst, dann hilf uns.“ Jesus fragt ihn: „Glaubst du es denn? Alle Dinge sind dem möglich, der glaubt!“ Da bricht es aus dem Vater heraus: „Ich glaube, Herr, hilf meinem Unglauben!“ Und Jesus schenkt ihm den Glauben und hilft seinem Sohn, dass er ganz gesund wird.

 

Wenn es um die Hilfe Gottes geht, dann ist sie dem erschlossen, der Jesus diese Hilfe zutraut – dem, der an ihn glaubt. Vielleicht kommen auch wir in Situationen, in denen jede menschliche Hilfe versagt. Grenzsituationen, die unser Leben durcheinanderschütteln. Da dürfen wir zu Jesus mit den oben angeführten Worten beten: „Ich glaube, Herr, hilf meinem Unglauben!“ Wir erwarten unsere Hilfe – auch um zu glauben – von dem Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat (Psalm 121, 2). Von Jesus heißt es im Wort Gottes: „Lasst uns aufsehen auf Jesus, den Anfänger und Vollender unseres Glaubens!“ (Hebr. 12, 2) Jesus geht es aber nicht zuallererst um vordergründige Hilfe für unser Leben, sondern er sorgt für die tiefgründige Hilfe unseres Lebens. Er will die Schuld und Sünde unseres Lebens beseitigen, weil sie unser Leben zerstören. Dafür machte und macht er sich zu uns auf.

       Jesus ist als der gute Hirte in die Welt gekommen, damit die Menschen das Leben und das sogar im Überfluss haben. Das sagt er von sich selbst (Joh. 10, 10) Das Leben, das Jesus uns gibt ist nicht ein Leben, das vom Tod vernichtet wird, sondern es ist ewiges Leben (Joh. 5, 24). So etwas kann uns kein Mensch, keine andere Religion, keine andere Macht geben, weil sie es nicht können. Jesus hat allein die Macht dazu (nachzulesen in Matth. 28,18). Glaubst du das? – Wenn nicht, dann bitte ihn darum, dass er deinem Unglauben hilft. Wie der Vater bei seinem kranken Sohn. Er hat die Hilfe Jesu erlebt und so wird es auch dir ergehen.

 

Ich lade jeden zu dieser Glaubenserfahrung mit Jesus ein.

 

J. Wesel