Schön, dass Sie da sind - willkommen!
Schön, dass Sie da sind - willkommen!

Auf ein Wort.....

Jesus Christus spricht: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.   Johannes 20,21     

 

(Monatsspruch April 2018)

„Endlich Frieden!“ So atmeten stets die Völker auf, wenn endlich die Waffen schwiegen und die Menschen zu einem angstbefreiten Leben zurückkehren konnten. 1648 war so ein Augenblick, als nach dem bekannten Dreißigjährigen Krieg endlich die Friedensurkunde in Münster unterschrieben wurde. Wie hatten sich die Menschen nach Frieden gesehnt. Leider halten solche Friedensverträge oft nur eine begrenzte Zeit.

 

Unsere Welt ist heute übervoll von Friedenssehnsucht. Wer wollte das leugnen. Menschen sind auf der Flucht vor den Grausamkeiten, die ihnen widerfahren. Einfach nur zur Ruhe kommen, im Frieden leben können. Dieses Verlangen steckt tief in unserem Inneren.

 

Schlimm ist es, wenn wir selbst im Unfrieden mit Gott und den uns umgebenden Menschen leben. Meist sind wir der Überzeugung, mit Gott und allen Menschen im Reinen zu sein. Wirklich? Die Bibel sagt, wenn wir unser Leben ohne eine persönliche Beziehung zu Gott leben, leben wir in einer Feindschaft gegen Gott (Römer 8, 7). Wie kommen wir da heraus? Als der Sohn Gottes, Jesus Christus, Karfreitag am Kreuz für die Menschen starb, rief der den entscheidenden Satz aus: „Es ist vollbracht!“ Drei Worte, die die Welt total verändert haben. Da hat der Sohn Gottes für uns alle mit Gott den Frieden geschlossen, der die Menschen von aller Schuld und Sünde befreit und mit Gott versöhnt.

 

Diesen Frieden überbrachte Jesus seinen Jüngern zu Ostern mit den Worten: „Friede sei mit euch!“ Diesen Frieden hatten sie bitter nötig. Alle hatten versagt. Als Jesus am Kreuz für die Menschheit starb, haben sie alle die Flucht ergriffen und Jesus verlassen. Seitdem lebten sie in großem Unfrieden. Ihr Versagen brannte tief in ihrem Herzen und ihrem Gewissen. Der Friedensgruß Jesu war nicht eine bloße Grußformel sondern ein tiefgreifendes Geschenk Gottes für all ihre Ungerechtigkeit.

Jesus hat durch seinen Tod am Kreuz und sein siegreiches Auferstehen zu Ostern einen für alle Zeiten gültigen Frieden und eine Gerechtigkeit für alle Menschen erworben, die vor Gott Gültigkeit haben. Das gilt es zu glauben und allen weiterzusagen. In der Bibel können wir das nachlesen: „Nun wir denn sind gerecht geworden durch den Glauben, so haben wir Frieden mit Gott durch unsern Herrn Jesus Christus.“ Römer 5, 1.

 

Gott, der Vater, hat seinen Sohn Jesus Christus in die Welt gesandt und hat ihn Mensch werden lassen, um uns diese frohmachende Botschaft zu überbringen. Das ist das größte Geschenk, das die Menschen je bekommen haben. Wenn wir in unserem Leben durch den Glauben darüber froh geworden sind, sendet uns Jesus zu anderen, damit wir es ihnen weitersagen und sie auch zum Frieden und zur Gerechtigkeit mit Gott kommen. Wir dürfen anderen Mut machen, an Jesus Christus zu glauben und ihm die Führung des Lebens anzuvertrauen. So werden wir auch zu Friedensstiftern in unserem ganz normalen Lebensalltag.

 

Wer das gerne schwarz auf weiß haben möchte, sollte die Bibel aufschlagen und darin zunächst im Johannesevangelium und im Römerbrief die wunderbaren Zusagen Gottes zu diesem Thema nachlesen. Ich bin überzeugt, dass wir dann auf den Geschmack kommen, die ganze Bibel zu studieren und zu unserem Lebensbegleiter werden lassen.

 

Eine gesegnete Passions- und Osterzeit wünscht

 

J.Wesel